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Rezension "Ein Käfig aus Rache und Blut" von Laura Labas

Titel: Ein Käfig aus Rache und Blut

Autorin: Laura Labas

Verlag: Drachenmond Verlag

Genre: Fantasy

Reihe: Teil 1 von 3

 

Klappentext: 

»Mein Körper sehnte sich nach Tod und Verwüstung. Ich ließ ihn gewähren.«

Nach dem grausamen Mord an ihrer Familie wird Alison Talbot von ihrer Tante zur Jägerin ausgebildet. Von nun an streift sie durch die Rayons und tötet Dämonen, die die Erde erobert und zerstört haben. Allein der Wunsch nach Vergeltung treibt sie an.

Eines nachts wird sie von Dämonen entführt und zu Dorian Ascia gebracht, König einer der 21 Dämonenstädte, der ihr ein einzigartiges Training anbietet. Obwohl Alison ihm misstraut, nimmt sie das Angebot an. Fortan wird sie von dem Dämon Gareth trainiert, der sie nicht nur in den Wahnsinn treibt, sondern sie auch an ihrem Weltbild zweifeln lässt. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto schwerer fällt es ihr, sich zwischen Rache und längst verloren geglaubten Gefühlen zu entscheiden.

 

Meine Meinung:

Cover:

Ich bin nicht so der Fan von Personen auf einem Cover, aber das hier ist schon sehr schön geworden. Auch wenn die Protagonistin Alison in meinem Kopf trotzdem ganz anders aussieht :D

 

Geschichte:

Ich hatte dieses Buch 2016 vorbestellt, weil mich Cover und Klappentext überzeugt hatten. Seitdem habe ich es drei Mal verschlungen und lese es immer noch gerne wieder. Die Idee einer Dämonen Invasion hat die Welt vertraut und doch spannend fremd gemacht. Immer wieder mal waren Hinweise auf die alte Zeit, in der es keine Dämonen und dafür umso mehr Technik gab - ich finde so was immer toll, wenn es wie entfernt auch immer realistisch wirkt.

Der Schreibstil erlaubt es einem wunderbar durch die Zeilen zu fliegen und Alison wird einem auf Anhieb sympathisch. Wie könnte es auch anders sein, in den ersten Zeilen liebt sie Bücher und auch später zeichnet sie sich durch Mut und Sarkasmus aus - genau mein Geschmack.

 

"Ich wusste, dass ich zu spät kommen würde, sogar schon, als ich es noch hätte verhindern können. Schuld allein war das Buch, das mich derart gefesselt hatte."

 

Auch wenn sie an manchen Stellen etwas arg stur und ungestüm ist, aber gut, keiner ist perfekt. Die meisten der Charaktere mochte ich sehr gerne, Noah ist einer meiner Favoriten und auch Dorian ist irgendwie sympathisch, auch wenn man ihn nicht so richtig kennen lernt. Gareth... weckte in mir eher gemischte Gefühle und gerade am Ende vom Band eins, dachte ich mir zu dem Pairing mit ihm so: ernsthaft? Ich wurde da einfach nicht so richtig warm mit, gerade in Anbetracht des Beginns der Bekanntschaft. Aber gut, in Teil 2 hat mich das Ganze schon mehr überzeugt. Aber damit schweife ich für diese Rezension schon zu weit ab.

 

Ich würde Alison als eine starke Protagonistin bezeichnen, deren Kräfte netterweise auch erklärt sind. Sie hat Schwächen, was sie zu einer runden Figur macht, auch wenn es mir hier und da etwas an Tiefe gefehlt hat. Die Geschichte und die Welt ist spannend und ich wollte auch beim Reread noch immer wissen wie es weiter geht. Es ist ein guter Auftakt und die folgenden Bände enttäuschen auch nicht. 

 

Insgesamt gebe ich dem Buch vier von fünf Bücherstapeln und kann es als ein durchsuchtbares Buch empfehlen. Nur haltet die nächsten Bände bereit, ein gutgemeinter Tipp :)


Eine Lesespaß mit einer düsteren Welt voller Dämonen und sarkastischen Bemerkungen <3

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