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Rezension "Stalking Jack the Ripper" von Kerri Maniscalco

Titel: Stalking Jack the Ripper

Autoren: Kerri Maniscalco

Verlag: Jimmy Patterson

Band 1 (von mindestens 3)

Genre: Crime/Romance

Sprache: Englisch (keine deutsche Übersetzung bisher)

 

Klappentext:

Seventeen-year-old Audrey Rose Wadsworth was born a lord's daughter, with a life of wealth and privilege stretched out before her. But between the social teas and silk dress fittings, she leads a forbidden secret life.

Against her stern father's wishes and society's expectations, Audrey often slips away to her uncle's laboratory to study the gruesome practice of forensic medicine. When her work on a string of savagely killed corpses drags Audrey into the investigation of a serial murderer, her search for answers brings her close to her own sheltered world.

 

Meine Meinung:

Cover:

Ein tolles Cover, mysteriös, schöne Farben, Eyecatcher. Definitiv ein Kaufgrund, wobei ich darauf geachtet hab die erste Auflage zu kriegen, es gibt ein neueres Cover, das mir nicht so gut gefällt wie dieses.

 

 

Geschichte:

Gekauft und gelesen habe ich es vor allem, weil die liebe Dorina es mir wärmstens empfohlen hat. Sie hat mir einen tollen book-boyfriend versprochen und genau den habe ich auch bekommen. Wobei die Romance hier nicht mein Hauptmerkmal sein soll. Audrey Rose ist eine Protagonistin, die sich nicht mit ihrer Zeit/Gesellschaft abfinden will. Im alten London sind Frauen gerne auf Bällen und als Ehefrauen gesehen, nicht jedoch als arbeitende Wesen, zumindest ab einem gewissen Stand. Aus wohlhabender Familie zu sein, hat sie jedoch nicht davor geschützt ihre Mutter an eine Krankheit zu verlieren und seitdem will Audrey Rose gerne mehr über den menschlichen Körper lernen, ihn verstehen und Menschen helfen. Ihr Onkel ist Pathologe (zumindest würde das heute der passende Begriff sein) und unterrichtet auch an der Universität, er lässt Audrey Rose heimlich an den Stunden teilnehmen und ihm in seinem Labor bei der Untersuchung von Leichen helfen. Hier wird ganz schnell klar, dass Audrey Rose keine typische Dame ist, denn sie lässt sich von Verwesung nicht abschrecken und ist stets bereit Hand anzulegen und mehr zu lernen.

“I was determined to be both pretty and fierce, as Mother had said I could be. Just because I was interested in a man’s job didn’t mean I had to give up being girly. Who defined those roles anyhow?” 

Thomas ist ein anderer Student des Onkels, der als zweiter Helfer im Labor auf Audrey Rose stört, sie schnell als Mädchen enttarnt, aber als Konkurrentin und Lernpartnerin sieht, nicht als eine zu behütende Blume. Während Jack the Ripper als Serienmörder London in Schrecken versetzt, wird Audrey Rose über ihren Onkel in die Vermittlungen verwickelt, bis sie plötzlich selbst auf der Jagd ist.

 

Man kann sehr gut mit Audrey Rose fühlen und sich fragen ob Thomas nun ein toller Kerl ist oder doch mehr Geheimnisse verbirgt. Es bleibt spannend und man rätselt, wobei meine anfängliche Vermutung zur Identität des Mörders über die Geschichte recht konstant blieb und sich am Ende bestätigt hat. Trotzdem wollte ich wissen wie es weitergeht und habe besonders die Diskussionen und Gespräche zwischen Audrey Rose und Thomas sehr genossen. Das das Ende etwas vorhersehbar war, hat mich nicht wirklich gestört.

“If I don’t murder you this afternoon, it’ll be a gift sent directly from God Himself, and I vow to attend services again,” I said, holding a hand against my heart.

“I knew I’d get you to church eventually.”  [ said by Thomas]

So selbstbewusst und schlau Audrey Rose ist, es war mir an manchen Stellen fast zu viel. Es fühlte sich so an, als sei sie zu unserer Zeit groß geworden und dann in die Vergangenheit versetzt worden, so selbstsicher und stur ist sie in ihrer Leidenschaft und ihren Träumen. Ich hätte mehr Zweifel oder auch hier und da mal eine Unsicherheit realistischer gefunden. Das wäre aber auch mein einziger Kritikpunkt. Womit ich diesem Buch 5 von 5 Sternen gebe, weil es für mich mal was anderes war, sehr gute Dialoge hat, mich nichts allzu sehr gestört hat und ich es sehr gerne und schnell verschlungen habe.

 

 

“Wield your assets like a blade, Cousin. No man has invented a corset for our brains. Let them think they rule the world. It’s a queen who sits on that throne. Never forget that.”

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